Papa confused

Hallo, hier spricht der Mitverursacher dieses Weblogs. Ich weiß ja nicht, wie sich das „normalerweise“ anfühlt, Vater zu werden, ich habe hier wenig Erfahrung. Nach dem fünften Kind, wird das sicher alles Routine werden; derzeit bin ich immer sehr angespannt:

  • Wird alles gut gehen?
  • Bin ich zu freundlich zur Mama?
  • Bin ich zu unfreundlich zur Mama?
  • Sollte ich mich mehr kümmern?
  • Sollte ich mich weniger kümmern?
  • Kann sie wegen mir nicht schlafen?
  • Wie werden die nächsten 3 Monate?
  • Wie werden die folgenden 18 Jahre?
  • usw.

Ich vermute ja mal, dass das alles mit gesundem Menschenverstand und viel Herzblut gut zu schaffen ist und es sehr viele schöne Momente gibt (die 1%). Wissen tue ich es erst im Mai, wenn der kleine ******** (Name auf Wunsch der Red. geheim) dann da ist.

Auf all die schönen Dinge, die da jetzt kommen freue ich mich schon sehr: Der Geburtsvorbereitungskurs (hihi), das Kaufen von Babysachen (hoho) und Kinderwagen (kicher) und all die Vorbereitungen, die „man“ halt so macht. Alles andere blende ich mal sicherheitshalber mal noch aus, das wird sich schon von selbst ergeben.

Möge die Schwangerschaft weiterhin so angenehm wie bisher verlaufen (Ich habe bisher während der gesamten Zeit übrigens noch nicht kotzen müssen!)

(Uwe)

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6 Gedanken zu „Papa confused

  1. Hi Uwe,
    Wird alles gut gehen? BESTIMMT
    Bin ich zu freundlich zur Mama? NEIN, ZU FREUNDLICH GEHT NICHT.
    Bin ich zu unfreundlich zur Mama? KOMMT MIR NICHT SO VOR. NUR DAS WORT „VORSICHT“ BIS AUF WEITERES MAL STREICHEN:
    Sollte ich mich mehr kümmern? NERVT FRAU VIELLEICHT IRGENDWANN
    Sollte ich mich weniger kümmern? NEIN
    Kann sie wegen mir nicht schlafen? JA, WEGEN DIESER EINEN EINZIGEN EIZELLE
    Wie werden die nächsten 3 Monate? BEREITE DICH DARAUF VOR, DASS DEINE FRAU DANN WEGEN IHRER DICKEN FUESSE DEINE HAUSSCHUHE BRAUCHT
    Wie werden die folgenden 18 Jahre? SCHÖN UND STRESSIG
    usw.

  2. Mal ernsthaft: Die ersten 2 Jahre hat meine Kleine quasi auf meinem Arm liegend verbracht… Kinderkrippe o.ä. wäre für mich nicht in Frage gekommen. Da kann man als Selbständiger im Computerunwesen relativ gut mit Terminen jonglieren.
    Hunde halten meine Schwestern (1 Tierärztin, 1 Humanärztin) für bedenklich. Beißreflexe sind vorhanden und können nicht wegtrainiert werden.
    In den ersten 6 Monaten _das_ Rezept gegen Koliken: Espumisan (oder einen anderen Entschäumer) regelmäßig zufüttern. Hilft ungemein.
    Auch in den ersten 3 – 4 Monaten hat das Kind fast regelmäßig abends immer eine Stunde geweint. Da wir alles probiert hatten (Essen, Schlafen, Wickeln) und es nicht besser wurde, haben wir es Weltschmerz getauft. Anscheinend müssen sich die Babies über das fehlende Wohlgefühl ihrer Zeit in der Gebärmutter beschweren. Das geht dann irgendwann vorbei.
    Aus leidvoller Erfahrung: Mittelohrentzündungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wegen resistenter Bakterien und unfähigem Ohrenarzt ist unser Kind auf einem Ohr taub. Hätten wir vorher gewußt, wie unproblematisch ein Paukenröhrchen ist, hätten wir es schon mit 2 Jahren legen lassen. So konnte dadurch nur noch ein Ohr gerettet werden…

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